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Schullandheimaufenthalt in Oberthal

Am 18.10.2017 fuhren die Fünftklässler des THG ins Schullandheim nach Oberthal. Um 9:30 Uhr ging es los..

Am 18.10.2017 fuhren die Fünftklässler des THG ins Schullandheim nach Oberthal. Um 9:30 Uhr ging es los, zwei Lehrer und zwei Lehrerinnen kamen mit. Rehe, Kühe und Pferde sahen wir, es wurde immer ländlicher bis um 10:20 Uhr der Bus vor einem einstöckigen Gebäude parkte.

Erstmal wurde alles besprochen, deshalb dauerte es trotzdem zirka 30 Minuten bis wir auf unsere Zimmer gelassen wurden. Diese waren klein, aber gemütlich, ein paar Hochbetten und ein Bad. Bald darauf gab es ein großzügiges Mittagessen im hellen und großen Speisesaal. Danach hatte jede Klasse ein eigenes Programm. Die 5a ging in den Wald. Früh merkte man, dass das keine normale Wanderung war, sondern ein Kennenlerntraining mit den beiden Pädagogen Jonny und André. Die Aufgabenstellung hieß: Durch ein Springseil rennen - ohne es zu berühren. Als erstes alleine, dann zu zweit und irgendwann die ganze Klasse gemeinsam. Außerdem gingen wir noch in den  Wald um Tierfußspuren zu erforschen und um ein Vertrauensspiel zu spielen. Dabei stellte man sich in Zweiergruppen zusammen, einer bekam ein Tuch um die Augen und der andere musste ihn zu einem Baum führen. Derjenige, der „blind“ war, musste nachher, als er die Binde wegnahm, wissen, welchen Baum er umarmt hatte. Wir suchten auch nach Wildschweinhaaren und zum Schluss gingen wir an den Bach um Rötelsteine zu suchen. Die Steine kann man im Wasser zerbrechen und auf die Haut schmieren, sodass man zarte Haut bekommt.

In der Herberge durften wir ins Zimmer gehen oder die wunderschöne und riesige Anlage genießen. Das Wetter war super, deshalb gingen viele zum Beachvolleyballfeld um auf dem kalten Sand fangen zu spielen.

Abendgegessen wurde auch im Freien, denn wir grillten! Es gab Würstchen und Salat. Danach spielten manche im Gemeinschaftsraum oder gingen auf die Kegelbahn. Um 22:00 Uhr war Bettruhe.

Am nächsten Tag wurden alle Kinder um 7:00 Uhr von einem ohrenbetäubendem Gong aufgeweckt. Danach gab es ein leckeres Frühstück. Wieder machte jede Klasse etwas anderes. Unsere trommelte mit einem Schlagzeuger. Wir lernten auf verschiedene Arten zu schlagen und einen Rhythmus zu spielen. Danach gestalteten wir noch ein Plakat über unsere Ziele und welche Regeln wir benötigen um eine Gemeinschaft zu werden. Nach einer kleinen Pause arbeiteten wir wieder mit den Pädagogen. Wir spielten eine schwierige und verwirrende aber lustige Form von „Mein rechter, rechter Platz ist frei“. Später gingen wir (weil die Sonne schien) nach draußen auf die große Anlage. Dort bildeten wir einen Kreis und warfen uns Gegenstände zu. Weil es immer mehr wurden entstand deshalb ein großes Durcheinander. Die Pädagogen brachten uns bei, uns mehr zu konzentrieren. Danach spielten wir Stöcke stecken. Hierfür musste man zu 100 % als Gruppe arbeiten. Alle Gruppenmitglieder mussten ein Kind an Beinen, Füßen und Händen festhalten, damit es den Stock in seiner Hand soweit wie möglich in den Boden stecken konnte. Man durfte aber nur bis zu einer Linie. Nach diesem Spiel war es dann vorbei. Jeder bekam ein Teegebäck und bald darauf gab es Abendessen und alle hatten dann Freizeit bis 21:00 Uhr. Nun sollten alle in den Gemeinschaftsraum. Um 22:00 Uhr war Bettzeit.

Am nächsten Tag gab es Frühstück und gleich danach fuhren wir alle nach Sulzbach. Um 10:30 Uhr kamen wir an. Mir hat es sehr gut gefallen.

Sophia Grießmann, 5a

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