Um den "Neulingen" an unserer Schule zu zeigen, dass Latein ganz und gar nicht eine "tote Sprache" ist, wandelte die Klasse 9a den Raum 216 am Tag der Offenen Tür in eine römische Taverne um.
Nach Original Rezepten, die meisten von Apicius, der als Verfasser des uns überlieferten römischen Kochbuchs gilt, wurden römische Spezialitäten zubereitet und schließlich mit großem Erfolg verkauft.
Wir boten tracta(Fladenbrötchen) ,Moretum(Käsecreme) ,perna (Schinken im Teig), farcimina(Würste), mustacei(Weinbrötchen) und viele weitere Speisen, und nicht zu vergessen mulsum (Honigwein) an.
Aber es wurde nicht nur die Taverne eingerichtet, sondern auch eine Ausstellung der "Spiel-AG Latein" ,ebenfalls unter der Leitung von Frau Siewert, gestaltet .Auch den Palatin den ältesten besiedelten Hügel Roms, den die Klasse 10a in originalgetreuem Maßstab nachgebaut hatte, möchte ich an dieser Stelle erwähnen.
Wir hoffen, dass wir Ihnen/Euch so zeigen konnten, dass man Latein durchaus weiterhin in Betracht ziehen sollte, denn Latein bietet viele Vorteile und macht manchmal sogar richtig viel Spaß! Denn nicht in jedem Fach kocht man nach Rezepten eines uralten Kochbuches!
In diesem Sinne: SALVETE!
Wiebke Kopmeier