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Lateiner auf Spurensuche

Ehe es losging, gab es zur Stärkung römische Fladenbrötchen (nach Cato) und Moretum (eine Käsecreme nach einem Rezept, das bei Vergil überliefert ist).
Der leitende Archäologe der Ausgrabungen im Waldgelände nahe Tholey, Herr Henz, informierte dann die Schülerinnen und Schüler und ihre begleitenden Lehrerinnen über die Bedeutung des Ortes, über Bauweise der Kelten und Römer und über die Arbeit der Archäologen.
Dann durften die Schülerinnen und Schüler graben wie die Profis. Dabei stießen sie auf interessante Dinge wie einen Nagel aus römischer Zeit, Stücke von Gefäßen, einen Rötel"stift", Schlacketeilchen und viele Ziegelstücke und Hausmauern. Ein Ziegelstück wies etwas Besonderes auf: den Abdruck von Hundepfoten!
Mit schmutzigen Händen und Hosen und zufrieden mit einem etwas anderen Schultag kam die Truppe gegen halb zwei wieder in Sulzbach an.
Christiane Siewert

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